Roberta Valentini

Die gebürtige Nürnbergerin Roberta Valentini absolvierte ihre Musical-Ausbildung an der Theaterakademie August Everding in München und schloss mit Diplom ab.

2006 stand sie bereits als alternierende Elisabeth und Gräfin Esterházy in der Schweizer Erstaufführung von „Elisabeth“ bei den Thunerseespielen auf der Bühne. Sie setzte ihre Karriere fort mit Hauptrollen in „Anatevka“ (Chava) in Braunschweig, „Jekyll & Hyde“ (Lucy), „Chess“ (Florence Vassy), „Company“ (April), „Hexen von Eastwick“ (Sukie), „Das Molekül“ (Roaslind Franklin, Claire Fraiser) u.a. in Bielefeld sowie „Das Geheimnis des Edwin Drood“ (Edwin Drood) in Münster.

2009 spielte sie die Titelrolle in der europäischen Erstaufführung von „Marie Antoinette“ in Bremen. Zeitgleich war Roberta auch in „Wicked-Die Hexen von Oz“ als Elphaba zu sehen. 2011 prägte sie die Rolle der Ulla in der Uraufführung von „Kein Pardon“ in Düsseldorf und kreierte in der Weltpremiere von „Casanova“ die Rolle der Henriette in Dessau.

2014 spielte sie erneut in „Elisabeth“ diesmal aber als 1. Besetzung der Titelrolle in der Tourneeproduktion, die auch als Gastspiel in Shanghai, China zu sehen war. Bei den Sommerfestspielen in Tecklenburg verkörperte Roberta 2016 und 2017 die Morgana in „Artus“, die Fiona in „Shrek“ und die Beatrice in „Rebecca“. Zuletzt sah man Roberta als Marian in „Die Brücken am Fluss“ und als Berit in der Weltpremiere von „Luna“.