Pressedienst zu Hagen Rether

18. Juni 2018, 20 Uhr

HAGEN RETHER:
Liebe

Kabarett am Flügel

Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit über einfache Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben.

Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt Hagen Rether vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch.

Doch die Verantwortung tragen eben nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben. Am Ende hat er einem vielleicht ein paar Illusionen geraubt, aber auch ein Körnchen Hoffnung ins Herz gesät.

Mitternachtsspitzen, Neues aus der Anstalt und Co. 

Hagen Rether blickt tief und lässt tief blicken. Das macht ihn zum beliebten und regelmäßigen Gast in Kabarettsendungen wie den Mitternachtsspitzen (WDR), Neues aus der Anstalt (ZDF) und dem Satire Gipfel (Das Erste). Er wurde mit Preisen überhäuft, unter anderem dem Deutschen Kleinkunstpreis. Kabarett verändert nichts? Doch. Dank diesem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl und die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr selbst am Abgrund glaubt. Romantisch allerdings kommt allenfalls die Musik des vielseitigen Pianisten daher.

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