Pressedienst zu EAV

10. März 2019, 20 Uhr

ABSCHIEDSTOURNEE 2019  

ALLES IST ERLAUBT – 1.000 JAHRE EAV

Unter diesem Motto wird die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) 2019 zum 40. Bühnenjubiläum ihre, vielleicht wirklich endgültige, Abschiedstournee begehen. Die wenigen Konzerte sind daher weit mehr als die Summe der schönsten Hits und Klassiker der Verunsicherung. Die Zuschauer erwartet ein kurzweiliges Programm mit allem, was die Satiriker zu bieten haben.

Denn es waren zwar die Single-Hits wie „Küss die Hand, schöne Frau“, „Ba-Ba-Banküberfall“, „Ding Dong“, „Samurai“ und „An der Copacabana“, mit der die EAV in den 80er und 90er Jahren die deutschsprachige Musikszene aufmischte – doch die weitaus weniger lustigen, nachdenklichen und sozialkritischen Lieder wie „Burli“, „s‘Muaterl“ oder „Eierkopf-Rudi“ erinnern noch heute an die Herkunft der Band. 

EAV (Erste Allgemeine Verunsicherung)

Linksliberales Musikrocktheater, das teils von Radiosendern boykottiert oder von hohen politischen Persönlichkeiten Österreichs mit Anliegen bedroht wurde, auf der einen Seite – weit über 1.000 Konzert-Auftritte im deutschsprachigen Raum, über zehn Millionen verkaufte Großtonträger, 20 Top-10 Alben und unzählige weitere Auszeichnungen auf der anderen Seite: Wie kaum eine andere Band verbindet die EAV Unterhaltung und Haltung. 

1977 wurde das Projekt rund um die beiden Kunststudenten Nino Holm und Thomas Spitzer als anarchistisches, linksliberales Musikrocktheater gegründet und in namentlicher Anlehnung an das ehemalige österreichische Versicherungsunternehmen Erste Allgemeine Versicherung. 

1979 tourte die Gruppe das erste Mal durch die alternative Clubszene Deutschlands. Während zu dieser Zeit bereits die Süddeutsche Zeitung auf die Musiker aufmerksam geworden war, kannte man sie in der österreichischen Heimat noch nicht. Das änderte sich erst mit dem dritten Album und dem dritten Sänger Klaus Eberhartinger, der bis heute als Frontmann und Entertainer mit für den anhaltenden Erfolg der Gruppe verantwortlich ist. Für dessen schnelles Mundwerk wandelte man nach dessen Einstieg auch den musikalischen Stil der Verunsicherung etwas ab. 

Mit „Alpenrap“ und „Afrika“ fiel der Startschuss der kommerziellen Karriere, in der die EAV einige Verkaufsrekorde in Österreich sprengte und schließlich 1990 den World Music Award verliehen bekam.

1995 verließen drei der Gründungsmitglieder die Band, um sich auf ihre eigenen Projekte zu konzentrieren. Der Kern der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, Frontmann Klaus Eberhartinger und Mastermind Thomas Spitzer, machten weiter und lenkten die EAV wieder zurück zu ihren Wurzeln. Die Texte wurden zunehmend kritischer, die Musik wieder rockiger. 

Bis heute tourten die Band zu jedem neuen Nummer-1 Album und begeistertet jeweils hunderttausende Zuschauer. Die Gruppe engagierte und engagiert sich gegen Atompolitik und rechte Gewalt.

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