Pressedienst zu Alte Mädchen

16. Juni 2018, 20 Uhr

Popkabarett

von Anna Bolk

Mit Ines Martinez, Jutta Habicht, Sabine Urig & Anna Bolk

Vier außergewöhnliche Künstlerinnen, ein gemeinsames Thema: Altern ist doof. Wo bleibt denn die Weisheit und Gelassenheit, von der immer alle reden? Schnell noch mehr Karriere hinlegen, damit am Ende die Rente reicht und gleichzeitig Rosinenvisage und frisch gewachsene Formen gelassen willkommen heißen? Als späte Mütter präpubertäre Knalltüten bespaßen und die neue Tuttligkeit lieben lernen? Schleunigst die Liebe des (Rest-)Lebens finden und weise ignorieren, daß die Fuckability minütlich schwindet? Wie, bitteschön soll das denn gehen? Das muss ein Witz sein, denken sich Ines Martinez, Jutta Habicht, Anna Bolk und Sabine Urig.

In ihrem neuen Programm lachen sie gemeinsam mit ihrem Publikum darüber. 

In entfesselten Dialogen und ungelassenen Songs beackern sie ihre Lieblingsthemen. Bindegewebe, Horrorkinder, Silberfischchen und: Was ist eine Gilf? Anna Bolk, die bereits die Songtexte für die St. Pauli Theater- Version von „Höchste Zeit“, für „49 1/2 Shades“ und „Dumm gelaufen“ verfasste, hat ihren liebsten Kolleginnen und sich selber einen ganzen Abend auf den Leib geschrieben. Alte Mädchen nennen sie sich und die sind schamlos, ungehemmt und ungelassen. Sie spielen, singen und tanzen um und über ihre Leben. Denn bei diesen vier unterschiedlichen und ausgebufften Bühnengranaten schieben sich insgesamt rund 210 Jahre Erfahrung an die Rampe. Sie sind seit 2011 ein eingespieltes Team und begeisterten unter der Regie von Kabarettlegende Gerburg Jahnke in der St. Pauli- Theaterproduktion „Heiße Zeiten - Die Wechseljahre Revue“ und „Höchste Zeit“ von der Alster bis an den Zürisee bisher weit über 200 000 Zuschauerinnen.

In ihrer eigenen, brandneuen Produktion bleiben sie dem Thema treu und erfinden zudem auch noch ein neues Genre: Das Popkabarett. 

 

Anna Bolk

ist in Berlin geboren. Sie ging, nach Anfängen in der lokalen Offtheater- Szene, Mitte der neunziger Jahre ans Theater des Westens. Dort war sie u. a. in der Rolle der Eliza in „My Fair Lady“, der Minnie Belle Tompkins in „Johnny Johnson“ und der Lisa Neumann in „Blue Jeans“ zu sehen.In Angela Schanelecs preisgekröntem Kinofilm „Das Glück meiner Schwester“ (der ab und zu noch spätnachts auf Arte läuft) spielte sie die Hauptrolle. Sie arbeitete unter der Regie von Robert Wilson, Michael Bogdanov und Terry Hands. Unter anderen Umständen kam Anna zum Schreiben: während ihrer ersten Schwangerschaft blieben, mangels Taille, die Engagements aus und sie entwickelte den Soloabend „Diamanten sind für immer- Bolk vs. Bassey“. Nachdem sie 2011 einen Teil der Liedtexte für „Heisse Zeiten –  Die Wechseljahre Revue“ beigesteuert hatte, schrieb sie für ”49 1/2 Shades – Die Musical Parodie“ (St. Pauli-Theater, Hamburg/ Capitol- Theater, Düsseldorf), ”Dumm gelaufen“ (Ebertbad, Oberhausen) und für „Höchste Zeit“ (St. Pauli- Theater) alle Songtexte. Immer unter der Regie von Frau Jahnke. In „Heisse Zeiten“ und dem Sequel „Höchste Zeit“ verkörperte sie außerdem die „Junge“, ein Viertel des hormonell getriggerten Quartetts. Seit 2014 berät Anna dramaturgisch und führt Regie. Sie lebt mit zwei schulpflichtigen Söhnen und zwei zickigen Katzen in Berlin. Anna hat „Alte Mädchen“ für ihre Freundinnen Ines, Jutta und Sabine geschrieben.

Jutta Habicht

ist Preisträgerin des Bundewettbewerbs Gesang und trat nach der Ausbildung an der HDK sowie einem Kurzdebüt am Schillertheater in Berlin ein festes Engagement in Pforzheim an. Dort spielte sie fünf Jahre um ihr Leben und, wie das an Stadttheatern so üblich ist, durch alle Genres. Durch die dort erlernte Vielseitigkeit feierte sie als „Marlene“ im Theater am Kudamm große Erfolge, was diverse Fernsehauftritte und Galas mit sich brachte. Bald galt es, Karriere und Familie zu verbinden, denn der Mann ihres Lebens (ebenfalls Schauspieler) war da und das erste Kind unterwegs. Nach der einjährigen Pause ging es beruflich weiter mit Engagements in Gelsenkirchen, Lübeck, Münster, Wuppertal, Osnabrück und Hamburg in Rollen wie Audrey aus „Little Shop Of Horrors“, Aldonza aus „Der Mann von La Mancha“, Mrs Walker aus „Tommy“, Edith Piaf, Zarah Leander, Ala aus „Tango von Mrozek“, Nora aus „Brooklyn Memoiren von Simon“ (mit Regisseuren wie Anna Waren, Terry Hands, Paul Harrington). Von 2003 bis 2005 war sie als Tanja in „Mamma Mia“ zu sehen. Nach der Geburt des zweiten und dritten Kindes kam der Umzug nach Süddeutschland und der kleine Kulturschock, den das Reisen zwischen Süd- und Norddeutschland zur Folge hatte. Unter der Regie von Gerburg Jahnke spielte sie in „Heiße Zeiten“ und ist in „Höchste Zeit“ am St.Pauli Theater in Hamburg seit 2010 in der Rolle der kinderlosen, Männer verschleißenden Karrierefrau zu sehen.

Ines Martinez

geboren in Frankfurt a.M. und verschleppt ins Schwabenland, wo sie eine klassische Gesangsausbildung und Staatsexamen in Musik- und Theaterpädagogik machte. Dann folgte eine Modern Dance Ausbildung in Stuttgart und Zürich. Sie wurde deutschlandweit bekannt als Sopranistin des Vokaltrios „Honey Pie" und trat in Fernsehproduktionen auf („Der Große Preis“, „Hüsch&Co“, „Nachtcafe“ u.v.a.). Dann folgte ihr erstes Musikkabarettprogramm „Frosch am Hals“, mit dem sie 2003 den Kleinkunstpreis Baden Württemberg gewann. Sie machte 2002 einen Ausflug zum Musical „Cats“ in Stuttgart, gab 2004 die „Lola Blau“ auf dem Theaterschiff Heilbronn und tourte mit ihren Musikkabarettshows „Mamas Liebling“, „Best Of“, „Ines singt Kreisler“ und „Die Concierge“ über deutsche Kleinkunstbühnen. Ines hat 5 eigene CDs produziert, leitet den „Wunderbaren Frauenchor“ Stuttgart und ist „Singende Moderatorin“ bei Events (u.a. für Porsche, Mercedes, Führungsaka Ka, SWR, Sozialministerium Ba Wü). 2011 wurde sie Hauptdarstellerin am Hamburger St Pauli Theater. Mit „Heiße Zeiten“, „49 1/2 Shades – Die Musical Parodie“ und „Höchste Zeit“, alles unter der Regie-Fittiche von Gerburg Jahnke (Ladies Night, Missfits), hat sie als „die Vornehme“ mit ihrem Dreamteam nicht nur Hamburg sondern u.a. den Musicaldom Köln, die Leipziger Oper, das Musicaltheater Basel oder die Maaghalle in Zürich gefüllt. Ines Martinez hat einen achtjährigen Sohn und lebt in Stuttgart.

Sabine Urig

ist in Saarlouis geboren und lebt seit 1989 in Berlin. Sie war an verschieden Bühnen tätig. Seit 2010 spielt sie am St. Pauli Theater Hamburg in „Heiße Zeiten - Die Wechseljahre Revue“, „49 1/2 Shades – Die Musical Parodie“ und in „Höchste Zeit“ unter der Regie von Gerburg Jahnke. Sie wirkte in vielen Fernsehproduktionen mit, wie „Mein unbekannter Ehemann“, „Das verflixte 17. Jahr“, „Sommer mit Delfin“, „Die Nacht der großen Flut“ oder in Serien wie Tatort, Stubbe, SOKO Wismar mit. Sabine spielte die Hilde Becker in „Familie Heinz Becker“ von Gerd Dudenhöffer, die als beste Serie mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet wurde. Im Kino war sie u.a. in Oskar Roehlers „Quellen des Lebens“ und „The Grand Budapest Hotel“ von Wes Anderson (Gewinner Silberner Bär 2014, Golden Globe und 4 Oscars 2015) zu sehen.

Alte Mädchen in München wird präsentiert von kulturimblog.de

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