Nostalphoniker

  • Die Nostalphoniker im Deutschen Theater München

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Das Deutsche Theater München präsentiert

Nostalphoniker
Die Comedian Harmonists sangen

Freitag, 12.10.2018 im Silbersaal

20:00 Uhr
19:30 Uhr
2 Stunden (inkl. 20 Minuten Pause)
im Silbersaal ab 33,00 €
ggf. inkl. MwSt. und zzgl. Servicegebühren

WELTBERÜHMTE HITS UND UNBEKANNTE BRIEFE

Mit dem historisch-dokumentarischen Konzertprogramm „Die Comedian Harmonists sangen…“ bringen die NOSTALPHONIKER nicht nur einfach bekannte und weniger bekannte Klassiker des legendären Ensembles zu Gehör. Nein, sie thematisieren musikalisch und mit nie veröffentlichten Briefzitaten der Mitglieder das Ende der Comedian Harmonists nach der so genannten Machtergreifung. Mit diesem Programm haben die NOSTALPHONIKER bereits 2016 eine vielbeachtete Bayerntournee unter der Schirmherrschaft von Dr. h.c. Charlotte Knobloch und Herzog Franz von Bayern absolviert.

DIE NOSTALPHONIKER

Hinter dem 2003 gegründeten Ensemble verbergen sich fünf Sänger und ein Pianist aus München. Vereint auf der Bühne leben sie eine Symbiose aus anspruchsvoller musikalischer Arbeit und der Leichtigkeit von Unterhaltung. Vom Swing aus den 20er und 30er Jahren über Hits der Comedian Harmonists bis hin zu italienischen Canzoni ist alles dabei – mal ruhig, mal fetzig, meist mit eigenen Arrangements und in effektvoller Choreographie. Ihre Konzertreisen haben die NOSTALPHONIKER schon bis nach Ägypten, Russland, Japan und Amerika geführt.

DIE LETZTE TOURNEE DER COMEDIAN HARMONISTS

Für die Konzeption des Konzertprogramms konnten die NOSTALPHONIKER auf bisher unveröffentlichtes Archivmaterial zurückgreifen. 1934 absolvierten die Comedian Harmonists ihre letzten Auftritte vor dem Auftrittsverbot des mit drei jüdischen Mitgliedern besetzten Ensembles; in dieser schwierigen Zeit gehörte die Bayerische Konzertdirektion Gensberger zu ihren unerschrockenen Unterstützern. Noch im März 1934, als viele bereits dem neuen Zeitgeist frönten oder nachgaben, veranstalteten die Gensbergers unter dem Titel „Die Comedian Harmonists singen“ eine Bayerntournee mit dem Ensemble.

ZWISCHEN HEITERKEIT UND UNTERDRÜCKUNG

Die Auszüge aus der Korrespondenz zwischen den Comedian Harmonists und den Gensbergers verdeutlichen hautnah, mit welchen Schwierigkeiten und Repressalien das Ensemble zu kämpfen hatte. Der Gegensatz zwischen den eingeschobenen Lesungen und den temporeich dargebotenen Hits lässt ganz unmittelbar nachspüren, in welchem Spannungsfeld die politische Realität und das heitere Repertoire der Bühne standen. Ergebnis ist ein „wahres Wechselbad der Gefühle“ (Süddeutsche Zeitung), bei dem die NOSTALPHONIKER das Publikum neben ergreifenden und rührenden Momenten auch stets mit ihrer gewitzt moderierten, ironischen Bühnenschau in den Bann ziehen -  die Zeit vergeht wie im Fluge, Lachen ist garantiert.

Nostalphoniker im Deutschen Theater München

Marko Cilic (Tenor I)

ist Gründungsmitglied der Nostalphoniker. Erste musikalische Erfahrungen sammelte er schon als Sopransolist beim Tölzer Knabenchor. Nach dem Abitur studierte er sowohl Soziologie an der LMU München (Diplom 2008) als auch Gesang an der Musikhochschule München (Diplom 2011). Er gastierte u.a. an der Oper Leipzig, beim Münchner Rundfunkorchester, den Stuttgarter Philharmonikern und bei den Carl-Orff-Festspielen.

Nostalphoniker im Deutschen Theater München

Marc Megele (Tenor II)

ist seit 2008 Mitglied der Nostalphoniker. Er studierte Oboe an der Hochschule für Musik Köln, Ingenieurwissenschaften an der TU München und Gesang an der Musikhochschule München. Eine Vielzahl von Partien übernahm er u.a. am Prinzregententheater München oder in der Münchener Off-Opernszene. Er arbeitete mit dem Münchener Kammerorchester und dem Münchner Rundfunkorchester. Darüber hinaus befasst sich Marc Megele intensiv mit dem Lied- und Oratorienrepertoire, etwa bei den Schwetzinger SWR Festspielen.

Nostalphoniker im Deutschen Theater München

Peter Cismarescu (Bariton/Tenor III)

ist Gründungsmitglied der Nostalphoniker. Er war Solist beim Tölzer Knabenchor und studierte Gesang an der Musikhochschule München. Das Repertoire des Finalisten im 24. Internationalen Robert-Stolz-Gesangswettbewerb reicht vom klassischen Opernrepertoire über Johann Strauß und Kurt Weill bis hin zu moderner Musik. Er sang u.a. am Prinzregententheater München, im Staatstheater am Gärtnerplatz und in der Laeiszhalle in Hamburg.

Nostalphoniker im Deutschen Theater München

Andreas Burkhart (Bariton)

ist seit 2008 Mitglied der Nostalphoniker. Der in mehreren Gesangswettbewerben preisgekrönte Bariton studierte Gesang an der Musikhochschule München und ist Stammmitglied des Chores des Bayerischen Rundfunks. Er gastierte als Solist u.a. an der Berliner Staatsoper und im Cuvilliés-Theater München. Außerdem präsentierte er bereits einen eigenen Liederabend beim Beethovenfest in Bonn.

Nostalphoniker im Deutschen Theater München

Markus Scharpf (Bass)

ist seit 2012 als Bass der Nostalphoniker Nachfolger von Tareq Nazmi, der an die Bayerische Staatsoper wechselte. Dem Gesang widmete sich Markus Scharpf intensiv als Mitglied der Bayerischen Singakademie von 2004 bis 2009. Nach dem Beginn des Gesangsstudiums am Konservatorium Innsbruck kehrte er wieder in seine Heimatstadt München zurück, wo er Mitglied des Philharmonischen Chores München und des Extrachores des Bayerischen Rundfunks ist. Darüber hinaus ist er regelmäßig in der Statisterie der Bayerischen Staatsoper tätig.

Nostalphoniker im Deutschen Theater München

Jan C. Golch (Klavier, Arrangements, Programmkonzeption)

ist Gründungsmitglied der Nostalphoniker. Er studierte Musikwissenschaft und Literaturwissenschaft in München. Seit 2010 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Universität München sowie Vorsitzender des Vereins der Freunde der Musikwissenschaft München. Außerdem arbeitet er an einer Dissertation zu Fragen der Musikästhetik und hält Vorlesungen und Seminare zur Musik- und Filmgeschichte sowie zu literaturwissenschaftlichen Fragestellungen.

Pressestimmen

  • „Ein seltenes, ein wahres Wechselbad der Gefühle. Taumelnd zwischen Flauheit in der Magengegend und süßem Schmerz von Lachsalven. […] Ein gelungener Abend.“ Süddeutsche Zeitung