News aus dem Deutschen Theater

    Steckbrief: Kabarettistin Gayle Tufts

    Gayle Tufts freut sich auf Boybands Forever im Deutschen Theater from Deutsches Theater München on Vimeo.

    BOYBANDS FOREVER IM DEUTSCHEN THEATER – HIER GEHT'S ZUR SHOW

    Wie nennen dich Freunde und warum? 
    Meine Freunde kennen meinen Namen und wissen, wie man ihn ausspricht. Viele Deutsche aber sind verunsichert, wenn sie meinen Namen Lesen: GAYLE TUFTS.

    Das U in TUFTS spicht man wie ein A aus - wie in "good luck". Das AY in Gayle wird wie ein Ä ausgesprochen, das E ist stumm.
    Deutsche, die das nicht wissen fragen oft: "Frau Toofts, oder darf ich sie ,Geil' nennen?"

    Was sind deine größte Macken und deine größte Stärken?
    Ich habe eine 360 Grad Präsenz und bekomme alles mit. Auch das Publikum. Das hat viel mit meiner Ausbildung an der New York University in Performance Art zu tun. Auch bei 3.000 jubelnden Zuschauerinnen sehe ich die eine, die gähnt oder schläft - und versuche, die dann auch noch zu begeistern.

    Dein schönster Moment in Boybands Forever?
    Ich darf den Lulu-Part in "Relight my Fire" singen. Zusammen mit den tollen Jungs brennt da wirklich die Hütte.

    Was wolltest du auf der Bühne immer schon einmal machen? 
    Ich glaube, ich selbst habe auf der Bühne schon alles - ALLES - gemacht. Aber es gibt einige tolle Bühnen, auf denen ich noch nicht stand. Einige Rollen, die ich gerne spielen würde (Hello Dolly). Und einige großartige Sänger, mit denen ich gerne auf der Bühne stehen würde.

    Was tust du gegen Lampenfieber?
    Lampenfieber ist immer da und wird nie weniger. Sobald ich auf der Bühne stehe und das Publikum sehe und erlebe, ist alles gut. Das wird dann einen gemeinsames Spiel.

    Womit kann man dich am besten beeindrucken?
    Mit Höflichkeit, Humor, dem Mut, von dir selbst zu erzählen und der Energie, um jeden Zuschauer zu kämpfen.

    Was würde die Welt besser machen?
    Wenn alle Frauen für ihre oftmals kostenlose Arbeit bezahlt würden. Eigenständigkeit statt Abhängigkeit.

    Was war das schönste in deiner Karriere?
    Ich hatte viele tolle, intensive Momente mit wunderbaren Bühnenpartnern, u.a. mit Dirk Bach im Musical „Der Glöckner von Notre Dame“. Und mit Otto Sander, der als Überraschungsgast als Engel aus „Himmel über Berlin“ in meiner Weihnachtsshow auftrat.

    Was war das Lustigste?
    In meiner Bühnentalkshow „Happy Hour“ war Uwe Kröger zu Gast. Seine Fans hatten schon Stunden vorher Schlange gestanden. Als wir gemeinsam die Rocky Horror-Story sangen und dabei auf den Händen der Fans getragen wurden, während Uwe nicht mehr aufhören konnte zu lachen, dachte ich: Verrückter kann es nicht werden.

    Was denkst du über deine Fans? 
    Ich liebe es, wenn sich mehrere Generationen treffen: die Tochter bringt die Mutter mit. Und beim nächsten Mal bringen sie Oma mit, den Freund oder den Mann.

    Ich versuche immer, dass es allen nach der Show besser geht. Es gibt intelligente Unterhaltung – versucht nicht in Kategorien oder Schubladen zu denken. 

    Was hältst du von Facebook?
    Ich halte Kontakt zu meinen amerikanischen Freunden und meiner Familie. Aber auf viele Frühstücksfotos, Katzenvideos und Optimierungstips kann ich gerne verzichten.

    Ein paar Worte zu München...?
    Leider bin ich immer nur für wenige Tage dort, um zu arbeiten. Aber immer genieße ich das fast schon südliche Flair, die Lebenslust, das tolle Essen und das große kulturelle Angebot.