News aus dem deutschen Theater

07.05.2026
DOK.fest 2026: Ein Raum für Gemeinschaft
Gestern feierte das 41. DOK.fest München eine glanzvolle Eröffnung vor rund 1.500 Gästen in unserem vollbesetzten Theatersaal. Die Zuschauerinnen und Zuschauer sahen die Weltpremiere von INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR in Anwesenheit der Regisseurin Regina Schilling, der Produzenten Thomas Kufus und Johannes Rosenberger und des Filmteams. Der hybride Film verbindet dokumentarische Elemente und Spielszenen: Die vielfach preisgekrönte Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich dem Leben von Ingeborg Bachmann an einem imaginären Tag und verleiht ihren Worten eine eindringliche körperliche Präsenz. Das Publikum würdigte den Film mit langem Applaus.
Fotos: DOK.fest München
Mit der Eröffnungsfeier beginnt das erste Festival unter der Leitung von Adele Kohout, die zuvor seit 2016 stellvertretende Festivalleiterin war. Sie blickte im Gespräch mit Moderatorin Christina Wolf auf die kommenden zwölf Festivaltage: „Gerade in der heutigen Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt mehr denn je bedroht ist, wünsche ich mir, dass das DOK.fest dazu beitragen kann, einen Raum zu bieten, der Gemeinschaft erzeugt.“ Die beiden Vertreter der wichtigsten Förderer und Partner des Festivals wünschten Adele Kohout, ihrer Stellvertreterin Maya Reichert und ihrem Team ein erfolgreiches Festival und würdigten die internationale Bedeutung des DOK.fest München.
Marek Wiechers (Leiter des Kulturreferats der Landeshauptstadt München): „Das DOK.fest ist für unsere Stadt ein echtes Leuchtturmprojekt, das uns immer wieder mit neuen Fragestellungen und bislang unbekannten Perspektiven konfrontiert und zudem viele Möglichkeiten des Austausches bietet.“
Staatsminister Markus Blume (Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst): „Für mich ist die heutige Eröffnung im Deutschen Theater eine Premiere – und ich ahne: Das könnte der Anfang einer großen Liebe sein. Zwölf Tage lang holt das Festival die Welt nach München: 106 Filme aus 49 Ländern. Eine beeindruckende Vielfalt – von klassischen Kinodokumentationen bis zu innovativen XR-Projekten.“
Bis Sonntag, 10. Mai 2026 ist das DOK.fest auch noch bei uns zu Gast und zeigt weitere Filmpremieren.











