Das Deutsche Theater München veranstaltet eine Produktion des Salzburger Landestheaters
HAIR
Das Musical
Samstag: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
Sonntag: 14:30 Uhr und 19:00 Uhr
Plädoyer gegen den Krieg
Wie kein anderes Musical ist Hair ein Plädoyer gegen den Krieg und fängt den Zeitgeist der jungen Generation nicht nur der 60er-Jahre, sondern von Hippie-Bewegung bis Fridays for Future ein. So hat dieses Rockmusical über die Sehnsucht nach einer besseren und friedvolleren Zukunft bis heute nichts an Kraft verloren. Ganz im Gegenteil. Im Rahmen des „Flower Power Festivals“ präsentieren wir die gefeierte Inszenierung des Salzburger Landestheaters von Regisseur Andreas Gergen für zwei Wochen erstmals in München.
Vom Skandal zum Kult-Hit
Hair ist ein energiegeladenes Erlebnis voll von kraftvoller Rock-Musik und psychedelischen Trips. Durch seine rohe Wildheit, seine experimentelle Erzählform und seine politische Schlagkraft geriet es bei der Premiere am Broadway 1968 zunächst zum Skandal, avancierte jedoch schnell zum weltweiten Kulthit. Zum ersten Mal wurden große Theater zur Bühne für die Friedensbewegung und die jugendliche Gegenkultur. Songs wie „Let The Sunshine In“ und „Ain’t Got No“ wurden in der Folge zu Welthits. Hair wurde von den Schauspielern Gerome Ragni (1942–1991) und James Rado (*1932) als kleines autobiographisch inspiriertes OffBroadway-Musical entwickelt. Die Musik von Galt MacDermot (1928–2018) vermischt amerikanischen Rock mit afrikanischen Rhythmen und findet einen ganz individuellen Stil. 1979 wurde das Musical von Miloš Forman verfilmt.
Die Handlung
Willkommen im „Age of Aquarius“, dem Zeitalter des Wassermanns, einer Zeit des Umbruchs, einer Zeit ohne Rassismus, ohne Krieg. Der „Tribe“, eine Gruppe von alternativen Jugendlichen rund um das Trio Berger, Sheila und Claude lässt sich frei von aufgezwungenen Normen und den Konventionen althergebrachter Rollenbilder durch das Leben treiben. Gleichheit, freie Liebe und Frieden sind ihre Maxime, allerdings wird die Harmonie immer wieder durch den Konflikt zwischen eigener gutbürgerlicher Herkunft und dem Drang nach zivilem Ungehorsam gestört.
Pressestimmen
- „Wir haben ein tolles Konzert mit Oldies but Goldies erlebt, großartige Sängerinnen und Sänger gehört, ein starkes Orchester, atemberaubend schnelle und artistische Tänzerinnen und Tänzer in einem faszinierenden Bühnenbild.“ AZ
- „Die Inszenierung ... bleibt nah am Original und zeigt doch mit Modifikationen, wie aktuell das Grundgerüst des Musicals ist.“ SZ
- „Hits wie Aquarius, Let the sunshine in und Good morning starshine rufen das Lebensgefühl jener Zeit wach. Von stimmstarken Darstellern werden sie kraftvoll intoniert.“ Augsburger Allgemeine Zeitung
- „Besonders gelungen ist die vitale Choreographie, die immer wieder in die Höhe strebt.“ Donaukurier
- „Auch mehr als 50 Jahre nach der Uraufführung verfehlt diese Show ihre Wirkung nicht. Die Inszenierung ist gelungen, die Choreografie fabelhaft, die Cast ein wahres Geschenk, die Musik ist zeitlos und die Botschaft heute wichtiger denn je: Make Love, not War!“ Kulturfeder
- „Hippie-Happening mit langen Haaren und klarer Haltung“ TZ
- „Dieser Abend beseelt und beschwingt, er macht Mut, gute Laune und ist von erotischer Würze.“ BR 24