Hagen Rether

  • Hagen Rether im Deutschen Theater München

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© Klaus Reinelt, Hubert Lankes, Renate Schmidt, Thomas Kölsch
Das Deutsche Theater München und Astrid Hennig Promotion präsentieren

Hagen Rether
Liebe

abge- laufen

Sonntag, 18.06.2018 Der Termin liegt in der Vergangenheit

20:00 Uhr
eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
3 Stunden (inkl. 20 Minuten Pause)
ab 27,00 €
ggf. inkl. MwSt. und zzgl. Servicegebühren

Kabarett am Flügel

Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes, bis zu dreieinhalbstündiges Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit über einfache Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben.

Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt Hagen Rether vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket: Von der Religions„freiheit“ über das Wirtschaftswachstum bis zur staatlichen „Lizenz zum Töten“ kommt alles auf den Tisch.

Doch die Verantwortung tragen eben nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen, um nicht in den Abgrund zu stürzen, den wir gemeinsam geschaufelt haben. Am Ende hat er einem vielleicht ein paar Illusionen geraubt, aber auch ein Körnchen Hoffnung ins Herz gesät.

Mitternachtsspitzen, Neues aus der Anstalt und Co. 

Hagen Rether blickt tief und lässt tief blicken. Das macht ihn zum beliebten und regelmäßigen Gast in Kabarettsendungen wie den Mitternachtsspitzen (WDR), Neues aus der Anstalt (ZDF) und dem Satire Gipfel (Das Erste). Er wurde mit Preisen überhäuft, unter anderem dem Deutschen Kleinkunstpreis. Kabarett verändert nichts? Doch. Dank diesem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl und die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr selbst am Abgrund glaubt. Romantisch allerdings kommt allenfalls die Musik des vielseitigen Pianisten daher.

Pressestimmen

    • „Keine Frage, mit Rethers kurzweilig-intelligenter, oft hochpolitischer Pianoplauderei ist das deutsche Musikkabarett endlich im 21. Jahrhundert angekommen.” FAZ
    • „…denn Hagen Rether hat viel mehr drauf: Er zeigte sich als eine Art Neil Postman des Kabaretts, erbarmungslos nimmt er das Weltgeschehen auseinander.“ WZ
    • „Rether ist zynisch, respektlos, politisch absolut unkorrekt und fabelhaft.“ Hamburger Abendblatt