Die Herzogin von Chicago

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© Budapester Operettentheater
Das Deutsche Theater München veranstaltet eine Produktion des Budapester Operettentheaters

Die Herzogin von Chicago: Operette von Emmerich Kálmán
Deutsche Erstaufführung

abge- laufen

06.09.2017 - 09.09.2017 Der Termin liegt in der Vergangenheit

Mittwoch - Freitag: 19:30 Uhr
Samstag: 15:00 Uhr und 19:30 Uhr
Sonntag aus Termingründen abgesagt*
eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
Mittwoch 06.09.: 19.30 Uhr
3 Stunden (inkl. 20 Minuten Pause)
Deutsch, Songs in Deutsch und Ungarisch
ab 25,00 €
ggf. inkl. MwSt. und zzgl. Servicegebühren

Jazz gegen Csardas

Nach den erfolgreichen Gastspielen der beiden Operetten „Die Csardasfürstin“ (2015) und „Gräfin Mariza“ (2016) steht auch in diesem Sommer eine Operette von Emmerich Kálmán auf dem Spielplan des Deutschen Theaters. Sein Stück DIE HERZOGIN VON CHICAGO – in der Neuinszenierung des Budapester Operettentheaters – erlebt im September in München seine deutsche Erstaufführung. Und das fast 90 Jahre nach seiner Uraufführung am 5. April 1928 in Wien. Gemeinsam mit seinen beiden seine Textdichter Julius Brammer und Alfred Grünwald wagte sich an ein für damalige Zeiten heikles Thema: Das Eindringen des Jazz in das Genre der Wiener Operette. Das originale Libretto wurde vom Regisseur, Attila Béres und Überarbeiter-Dramaturg, Attila Lőrinczy gründlich erneuert und neu gedacht: differenziertere Figuren, interessantere Verhältnisse – auch ohne direkte Aktualisierung-, witzigere, heutigere Geschichte wurde aus dem Liebeskampf des Herzogs des kleinen verarmten Balkanlandes und der stinkreichen Milliardärstochter geschrieben.

„Jazz gegen Csardas” lautet dann auch die Überschrift der Uraufführungskritik in der „Neuen Freien Presse”. Während sich die Gegensätze im Stück annähern und gegenseitig befruchten, führt der Jazz im kurze Zeit später von den Nazis beherrschten Deutschland zum Aufführungsverbot der Operette. Man versah sie wie so viele andere unliebsame Werke kurzerhand mit dem Etikett „Entartete Musik”.

Operette in drei Sprachen

Eine Besonderheit der Inszenierung ist auch die Sprache. Lieder und Dialoge gibt es abwechselnd sowohl in Deutsch, Englisch und Ungarisch, wobei die beiden letzteren mit Übertiteln versehen werden. DIE HERZOGIN VON CHICAGO erzählt die Geschichte der verwöhnten Millionärstochter Mary aus den USA. Diese wettet mit ihrer Freundin Edith Rockefeller, einer ebenfalls sehr reichen Lady darum, bei der anstehenden Europareise etwas zu kaufen, was normalerweise für Geld gar nicht zu bekommen ist. Der Einsatz: eine Million Dollar. Mary lernt während der Reise Sándor kennen, den attraktiven Thronfolger des imaginären ost-europäischen Landes Sylvaria. Mit ihrer sturmhaften Begegnung beginnt der Kampf zwischen zwei Weltordnungen. Das reiche amerikanische Mädchen kauft und gestaltet den königlichen Palast des hoffnungslos verschuldeten Landes Sylvaria um, hofft aber insgeheim auf die Liebe von Sándor. Der hingegen versucht, seine Selbstachtung und kulturellen Wurzeln vor dem mitreißenden Einfluss aus Übersee zu schützen.

Musikalischer Wettstreit

Charleston oder Csardas, Geld oder Monarchie, amerikanischer Lebensstil oder europäische Traditionen – das sind die Fragen, die sich auch in der Musik und in der Besetzung widerspiegeln. Das Bálint Bársony-Trio und Tibor Ökrös Trio (Ein Jazz- sowie ein Zigeuner-Trio) * setzen einen wundervollen Kontrast zu den klassischen Operettenmelodien des 38-köpfigen Orchesters. Auch die Kostümen stellen dieses Duell dar, neben den ungarischen Trachten sind moderne aufwendige Kleider zu sehen und in einem bestimmten Moment erscheinen sogar typische amerikanische Figuren, Kino- und Cartoon-Stars auf der Bühne. 15 Solisten, ein 25-köpfiger Chor sowie 17 Tänzerinnen und Tänzer komplettieren das ebenso große wie großartige Ensemble des Budapester Operettentheaters. Seit 1923 bietet das Traditionshaus musikalische Unterhaltung der Spitzenklasse, das Theater zählt zu den führenden weltweit in der Operettenwelt; ist mit seinen Produktionen auch regelmäßig in München und am Deutschen Theater zu Gast. 

Pressestimmen

  • „Der leichte Humor, die rhythmischen Melodien und tolle Schauspieler sind die Garantie dafür, dass das Publikum gleich in die Produktion verliebt ist“ Uploaded Magazin
  • „The outstanding dancing, for which three choreographers were employed, featured Chippendale-inspired male dancers, folk dancers, step dancers, flappers and tappers and athletic Broadway styles. On every level of the performing disciplines involved, Budapest Operetta Theatre rivals any other operetta company in the world“ Bachtrack
  • „Der große Csardas des Tenors im Vorspiel wird zu einer derart fulminanten Nummer, dass es bei der Premiere Standing Ovations gab. (…) Der Luxus, sich für dieses Stück drei Choreographen zu leisten (die Dritte ist Anita Hajdu für die Steppszenen) hat sich ausgezahlt.“ klassik.com
Die Herzogin von Chicago im Deutschen Theater München

Szilvi Szendy (ROSEMARIE DRAGICA)

Szilvi Szendy ist eine der jüngsten Soubretten, die je am Budapester Operettentheater engagiert war, und übernahm sofort Hauptrollen wie Mi in „Das Land des Lächelns“, Lisa in „Gräfin Mariza“
oder Olga in „Die lustige Witwe“. Ihr Repertoire umfasst außerdem u.a. Liesl in dem Musical „The Sound of Music“, Lucy in „Die Dreigroschenoper“, Marietta in „Die Bajadere“ und Riquette in „Viktoria und ihr Husar“. Schon legendär ist ihre Interpretation der Stasi in „Die Csardasfürstin“ (Foto: Budapester Operettentheater). 

Die Herzogin von Chicago im Deutschen Theater München

Miklós Máté Kerényi (MR. BONDY)

Er beendete sein Studium erfolgreich 2005 an der Universität für Theater- und Filmkunst im Fach Operette-Musical und rundete seine Ausbildung in der Operettenakademie des Budapester Operettentheaters ab. Zu seinem Repertoire gehören sowohl Buffo-Partien des Operettenfachs als auch Musicalrollen. Seine bedeutendsten Rollen im Fach Operette umfassen u.a. Boni in „Csárdásfürstin“ , Zsupán/István Liebenberg in „Gräfin Mariza“ und Sebastian Cascade in „Die lustige Witwe“. Weitere große Rollen übernahm er in den Musicals „Rudolf“, „Miss Saigon“, „Singin‘ in the rain“ u.v.a (Foto: Budapester Operettentheater). 

Die Herzogin von Chicago im Deutschen Theater München

Zsuzsa Kalocsai (LIZAVETA)

Nach ihrem Diplom im Fach Operette/Musical an der Hochschule für Theater- und Filmkunst sowie im Fach Gesang am Konservatorium Béla Bartók wurde sie gleich am Budapester Operettentheater engagiert. Sie hat die größten Primadonna-Rollen gesungen, u.a. Mariza in „Gräfin Mariza“, Fedora in „Die Zirkusprinzessin“, Sylva in „Die Csárdásfürstin“, Glavari Hanna in „Die lustige Witwe“, Rosalinda in „Die Fledermaus“, Antonia in „Der Leutnant Maria“ sowie die Titelrollen von „Sybill“ und „Viktoria“. Im Musical „Romeo und Julia“ hat sie erfolgreich in der Rolle der Amme debütiert (Foto: Budapester Operettentheater). 

Die Herzogin von Chicago im Deutschen Theater München

Mónika Fischl (Mary)

Mónika Fischl absolvierte an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest eine klassische Gesangausbildung. 1999 debütierte sie in Donizettis „Don Pasquale“ an der ungarischen Staatsoper in Budapest, wo 2007 die Königin der Nacht in „Die Zauberflöte” zu einer ihrer erfolgreichsten Partien wurde. Weitere Opernrollen sind u.a. Gilda in „Rigoletto” und Frasquita in „Carmen”. Immer wieder übernahm sie ab 1997 im Budapester Operettentheater Hauptrollen im Operettenfach, z.B. Hanna Glawari in „Die lustige Witwe“, Odette in „Die Bajadere“,  die Titelrolle in „Madame Pompadour“, Lisa in „Das Land des Lächelns“ und Adele in „Die Fledermaus” (Foto: Budapester Operettentheater).

Die Herzogin von Chicago im Deutschen Theater München

Zsolt Homonnay (Sándor Boris)

Zsolt Homonnay erhielt sein Diplom an der Budapester Hochschule für Theater und Filmkunst und spielte daraufhin an mehreren Theatern in Operetten und Musicals. Im Jahr 2000 übernahm er die Hauptrollen Quasimodo und Phoebus in „Disney‘s Der Glöckner von Notre Dame” in Berlin. 2002 kehrte er nach Ungarn zurück und profilierte sich in Rollen wie der des Tony in der „West Side Story”, der Titelrolle in „Jesus Christ Superstar” sowie als Enjolras und Jean Valjeans in „Les Misérables” und Raoul in „Das Phantom der Oper”. Im Budapester Operettentheater war Zsolt schon u.a. als Paris in „Romeo und Julia” und das Biest in „Die Schöne und das Biest” zu sehen (Foto: Budapester Operettentheater).

Die Herzogin von Chicago im Deutschen Theater München

ATTILA BÉRES (Regie)

Nach seinem Diplom im Fach Mathematik an der Universität in Cluj-Napoca (Klausenburg) absolvierte er seine Studien im Fach Schauspiel an der Universität für Schauspielkunst in Tîrgu-Mures, wo er gerade seine Diplomarbeit schreibt. Er absolvierte zudem das Fach Regie an der Universität für Theater und Filmkunst in Budapest. Berens arbeitete als Regisseur in zahlreichen Theatern in Ungarn und war im Budapester Operettentheater von 2006-2012 der Hauptregisseur. In diesem Zeitraum hat er berühmte Operetten inszeniert, u.a. „Baronin Lili“, „La Vie Parisienne“, „Die lustige Witwe“ und „Zigeunerliebe“.  Aber auch seine Inszenierungen in der Gattung Musical wurden mit viel Erfolg gespielt, wie das Lévay-Musical „Rebecca“ und das ungarische Klezmer-Musical „Hochzeitstanz“ (Foto: Budapester Operettentheater).

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