Der Wind hat mir ein Lied erzählt
Das Deutsche Theater München veranstaltet eine Produktion der Kurzweil und Wohlklang GbR
WEITERE DETAILS
ZARAH LEANDER REVUE
Wir drehen das Rad der Zeit zurück zu Grammophon und Schallplatte. Nach 14 Jahren kehrt die Zarah Leander Revue Der Wind hat mir ein Lied erzählt von Christian Auer und Karl-Heinz Hummel zurück in unser Theater. Die Welthits der schwedischen Sängerin werden von Tanja Maria Froidl, begleitet von einer vierköpfigen Band, authentisch auf die Bühne gebracht.
GALIONSFIGUR DER NS-FILMINDUSTRIE
Zarah Leander war zwischen 1937 und 1943 der unbestrittene Star der Berliner UFA. Der Wind hat mir ein Lied erzählt erinnert an ihren kometenhaften Aufstieg und ihre schicksalhafte Begegnung mit dem Schlager- und Filmkomponisten Michael Jary und dem Textdichter Bruno Balz. Viele berühmte Schlager, wie „Kann denn Liebe Sünde sein?“, „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“ und „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“ entstanden daraus. Durch gezielte Propaganda gefördert, entwickelte Zarah Leander sich trotz ihrer schwedischen Herkunft zur Galionsfigur der politisch gesteuerten NS-Filmindustrie.
BESETZUNG
Tanja Maria Froidl: Zarah Leander
Christoph Pabst: Reporter, Ludolf von Lubin
Robert Kühn: Fan, Bruno Balz
Christian VonderAu: Wiener Fan, Michael Jary
TANJA MARIA FROIDL ALS ZARAH LEANDER
Die biografisch-musikalische Hommage des Münchner Duos Christian Auer (musikalische Leitung) und Karl-Heinz Hummel (Autor) in der Inszenierung von Regisseur Benjamin Sahler ist 14 Jahre nach ihrer Münchner Uraufführung mit 220 umjubelten Vorstellungen wieder am Deutschen Theater zu sehen. Hauptdarstellerin „Tanja Maria Froidl hat das Zeug zur Zarah Leander“, schrieb der Bonner Generalanzeiger damals. Und der Kölner Stadtanzeiger lobte: „Angefangen beim markant gerollten „R“ des unvergessenen schwedischen Ton- und Leinwandstars über den einzigartigen Contra-Alt-Gesang bis hin zur elegant-dramatischen Gestik einer Diva gab Froidl den zur Nazi-Zeit umjubelten UFA-Star charmant und verblüffend ebenbürtig.“
BAND
Christian Biehlmeier: Violine
Christian VonderAu: Klavier
Martin Talhammer: Bass
Matthias Noack: Klarinette, Saxophon
So: 15:00 Uhr
Fotos © Oskar Henn



