Cabaret

Das Deutsche Theater München veranstaltet eine Produktion des English Theatre Frankfurt

Cabaret
Musical in englischer Originalinszenierung

15.3. - 30.3.2019

Dienstag: 11 Uhr Schulveranstaltung
Mittwoch - Samstag: 19:30 Uhr
Sonntag: 19 Uhr
eine Stunde vor Vorstellungsbeginn
2 Stunden 30 Minuten (inkl. 20 Minuten Pause)
Dialoge und Songs in englischer Sprache
ab 36,00 €
ggf. inkl. MwSt. und zzgl. Servicegebühren

Berlin in den 30er Jahren: Im berühmt-berüchtigten Kit Kat Klub

Im berühmt-berüchtigten Kit Kat Klub heizt das Show-Girl Sally Bowles mit dem zwielichtigen Conférencier und einem wilden Ensemble allabendlich dem amüsiersüchtigen Volk ein – Hemmungen haben hier keinen Zutritt. Mit seinen derben Liedern führt der Master of Ceremonies durch das Programm des Amüsierclubs. Wir erleben das Schicksal verschiedener Berliner, Verfolgter und Exilanten. Doch reicht die Verführungskraft des dekadenten Berliner Nachtlebens aus, um die zunehmenden Bedrohungen der Zeit zu überspielen? Cabaret ist ein Musical-Klassiker, der in Zeiten weltweit erstarkender nationalistischer Strömungen neue Relevanz gewinnt. Cabaret ist eine doppelte Liebesgeschichte, ein Lehrstück über die Gefahr politischer Teilnahmslosigkeit, ein Musical über Geschichte und voller Geschichten über authentische Menschen. Aber allem voran ist Cabaret zeitlose Unterhaltung, gespickt mit berühmten Songs und aufregenden Choreografien.

Englisches Original

Mit Cabaret setzen das Deutsche Theater und das English Theatre Frankfurt ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort und bringen erneut einen Klassiker im englischen Original vom Main an die Isar. In der Vergangenheit sorgten bereits Musicals wie Tommy oder Schauspiel-Inszenierungen wie The Hound Of The Baskervilles aus dem größten englischsprachigen Theater des europäischen Festlands für Begeisterung bei Publikum und Kritikern. Cabaret entführt diese nun ins Berlin der 30er Jahre. Die Geschichte basiert auf Christopher Isherwoods „Berlin Stories“ – den beiden Novellen „Mr. Norris Changes Trains“ (1935) und „Goodbye Berlin“ (1939) – in denen der Autor seine abenteuerlichen Erlebnisse im freizügigen Berlin der 30er Jahre mit einem aufkommenden Nationalsozialismus verarbeitet. In vielen Einzelgeschichten schildert er einerseits ein ungeahnt offenes und freizügiges Berlin, aber auch den Wandel des Zeitgeists nach den Goldenen Zwanzigern und dem sich erhebenden Dritten Reich in den 30ern.

Pressestimmen

  • „Großartig gespielt, fantasievoll in Szene gesetzt.„Eine Dreigroschenoper, wild, bunt, frivol, und doch voller stiller Momente.“ Frankfurter Runschau
  • „… ganz ausgezeichnet besetzte Inszenierung…“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • „Cabaret wirkt bei all dem so viel authentischer als das ganz neue Fernsehdrama ,Babylon Berlin´.“ Frankfurter Rundschau
  • „Tomorrow belongs to me [wird] so eindrücklich dargeboten, dass man geradewegs dem Impuls nachgeben will, seinerseits aufzuspringen und zu brüllen ‚Nazis raus!’“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • „Herausragend ihr [Sally Bowles] „Maybe this time“, aber vor allem der Titelsong fällt total aus dem üblichen Rahmen. Die junge Helen Reuben gibt ihn als einen ins Mark gehenden verzweifelten Schrei“ Kulturfreak
  • Die Kritik des Hessischen Rundfunks (HR2) als Podcast zum Nachhören

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