2011
Django Asül („Fragil“, 2011)
Django Asül zerpflückt herzhaft und ungehemmt die politischen und gesellschaftlichen Strukturen der Bundesrepublik, 2011 attestierte er schließlich beim Abschlussgastspiel seines erfolgreichen Programms im Deutschen Theater: Alles scheint „Fragil". Das Programm beschäftigte sich mit der Fragilität in unserer Gesellschaft, die zum Alltagsphänomen geworden zu sein scheint. Das einst stabile Deutschland ist fragiler als erwartet: Die Armen fühlen sich im Stich gelassen, die Reichen verfolgt und die Leistungsträger ausgebeutet. Und der Bürger ist endgültig Staatsfeind Nummer eins. Das Misstrauen ersetzt das Gemeinsame und macht das Fragile an sich zum Perpetuum Mobile. Was bleibt einem über, wenn man alles über hat? Auswandern? Kapitulieren? Betrügen? Das wäre fad. Django Asül wollte erst mal die Situation für und um sich klären und stellte fest: Leicht ist es nicht – aber lustig!

